Nachruf auf Owen Parry

Die DFG trauert um Owen Parry, den langjährigen ehemaligen Vorsitzenden des französisch-deutschen Partnerschaftskomitees in Taverny. Er ist am Wochenende an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben.

Zum Tod von Owen Parry

Am letzten Wochenende erreichte die Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen die traurige Nachricht vom Tod des ehemaligen Präsidenten des Partnerschaftskomitees in Taverny, Owen Parry. Dieser ist im Alter von 85 Jahren an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Er hinterlässt seine Frau Marie-Jo.

Owen Parry war Vorsitzender des Tavernienser Partnerschaftskomitees von 2001 bis 2013. Mit unermüdlichem Einsatz und vielen Ideen für eine lebendige Städtepartnerschaft bereicherte er die Beziehungen zwischen Lüdinghausen und Taverny. Unter seiner Regie wurden Austausche von Schulen und Sportvereinen, der Feuerwehr, der Amateurfunker, der Musikschulen und nicht zuletzt der Kirchengemeinden organisiert und gefördert.

Maria Edelbusch, Vorsitzende der DFG erinnert an einen „Freund, der mit viel Empathie und Herzenswärme gerade die persönlichen privaten Beziehungen gepflegt und intensiv gelebt hat.“

Er hat Sprachkurse für Lüdinghauser in Taverny organisiert und auch selbst an Deutschkursen in Lüdinghausen teilgenommen. Er betrieb regelmäßig mit seinen französischen Kollegen einen Stand auf dem Lüdinghauser Weihnachtsmarkt und kam so mit vielen Menschen ins Gespräch. Durch diese zahlreichen Besuche war er in Lüdinghausen bekannt und freute sich immer besonders, wenn er von Lüdinghausern auf der Straße spontan gegrüßt und angesprochen wurde. Er hat sich immer für Völkerfreundschaft und Verständigung zwischen Deutschen und Franzosen eingesetzt.

Lüdinghausen nahm im Leben der Eheleute Parry einen großen und wichtigen Teil ein. Dafür wird ihm besonders die Deutsch-Französische Gesellschaft immer dankbar sein.

[Foto von W. Hilgert]