Weihnachtsmarkt in Taverny

Am zweiten Adventswochenende fand in Taverny wieder der traditionelle Weihnachtmarkt auf dem Place de Verdun statt. Acht Mitglieder der Deutsch-Französischen Gesellschaft Lüdinghausen machten sich auf den Weg in die Partnerstadt Taverny, die Autos vollgepackt mit westfälischen Spezialitäten,

Am Abend des Anreisetages kurz vor Taverny bekamen die Lüdinghauser noch die Auswirkungen des Generalstreiks der Franzosen zu spüren, einen großen Stau vor Taverny. Da ein Besuch bei der Bürgermeisterin Florence Portelli noch an diesem Abend vorgesehen war verblieb nur wenig Zeit um sich den zur Verfügung gestellten Marktstand kurz anzusehen, um sich dann eilig auf den Weg zum Rathaus zu machen.

Dort fanden sich zahlreiche Mitglieder des französischen Partnerschaftskomitee ein, die zusammen mit ihren Lüdinghauser Gästen von der Bürgermeisterin und ihren Mitarbeitern sehr herzlich begrüßte wurden. In kurzen Reden wurde die Bedeutung der deutsch-französischen Begegnungen gerade auch auf der persönlichen Ebene der Kommunen für das gute Miteinander in Europa betont. Die Bürgermeisterin betonte ihre Unterstützung für weitere Projekte der Zusammenarbeit. Bei einem von der Stadt Taverny angerichteten Buffet gab es viele Einzelgespräche über neue Pläne und auch private Themen.

Am Samstag und Sonntag wurden, wie in vielen Jahren zuvor, auf dem Markt westfälische Spezialitäten angeboten. Die Lüdinghauser hatten einen guten Stand in einem größeren Zelt, in dem sich verschiedene Vereinigungen mit sozialen und karitativen Zielen vorstellten. Die Tavernienser Vertreter der Städtepartnerschaft mit der tschechischen Stadt Sedlczany waren die direkten Nachbarn, zu denen sich ein herzliches Verhältnis entwickelte.


 
Gutes Wetter und Attraktionen für Familien, ein Kinderkarussel, eine kleine Schlittschuhbahn, Stelzenläufer und ein Eisbildhauer lockten bei sehr gutem Wetter am Samstag sehr viele Familien mit ihren Kindern an. So war der Warenvorrat der Lüdinghauser schon an diesem ersten Markttag weitestgehend verkauft. Auch Frau Portelli stattet dem Stand einen Besuch ab und es gab Gelegenheit für weitere freundschaftliche Gespräche.

Der Sonntag verlief nach Regen am Vormittag ruhiger. Es gab aber weiter viele Möglichkeiten für Kontakte. Da sind Begegnungen mit den Tavernienser Freunden des Partnerschaftskomitee zu nennen, das Organisationspersonal der Stadt, das man alle zwei Jahre wieder trifft und kennt und auch die zahlreichen Gespräche beim Verkauf.

Vor der Heimfahrt am Montag wurde mit den französischen Freunden gemeinsam gefrühstückt und diese angeregt, doch im kommenden Jahr den Gegenbesuch des Weihnachtsmarktes in Lüdinghausen zu wagen. Nach dem fast schon als Tradition zu bezeichnenden Einkauf im französischen Centre Commercial begann dann eine regenreiche Heimfahrt.

Text + Fotos: Lothar Kostrzewa-Kock