Kochabend mit französischer Küche

Seit zehn Jahren trifft sich die DFG zu einem gemeinsamen Kochabend. So auch diesen Februar.

Die Westfälischen Nachrichten berichteten über den Abend wie folgt:

Lüdinghausen  – „Geboren in Lebensmitteln“ – das ist in Frankreich ein geflügeltes Wort. Die Lüdinghauser DFG begab sich einmal mehr auf die kulinarischen Spuren der Gourmetnation. Und feierte ein Jubiläum.

Dass nicht nur die Liebe, sondern auch die Völkerverständigung durch den Magen geht, stellte die Deutsch-Französische Gesellschaft (DFG) bei ihrem Kochabend jetzt unter Beweis. Die Mitglieder fanden sich in der Küche der Familienbildungsstätte ein, um ein mehrgängiges französisches Menü zu kochen.

Dabei gab es auch ein kleines Jubiläum zu feiern: Seit mittlerweile zehn Jahren findet das gesellige Kochen einmal jährlich statt. Renate Nettelnstrot, Gunda Dobbert , Bodo Müller und die Französin Lucie Müller Soulignac sorgen dabei für den reibungslosen Ablauf. Sie planen das Menü, kochen es vor und kümmern sich um die Beschaffung der Lebensmittel. „Es ist immer alles perfekt vorbereitet“, freute sich die DFG-Vorsitzende Maria Edelbusch und überreichte dem Team Blumensträuße als Dank für ihren Einsatz.

„Wir haben wirklich Glück, dass Lucie bei uns ist“, erzählte Renate Nettelnstrot und ergänzte in Anlehnung an eine französische Redensart: „Sie ist nämlich in den Lebensmitteln geboren.“

Auch nach zehn Jahren ist die Begeisterung für die französische Küche und ihre Besonderheiten ungebrochen. „In Frankreich gibt es noch die ursprüngliche ländliche Küche, die bei uns verloren gegangen ist“, so Nettelnstrot: „Die Franzosen sind es gewohnt, alles vom Tier zu verarbeiten und jede Region hat ihren eigenen Schwerpunkt.“

Die Freude am Kochen war den DFG-Mitgliedern, die sich in kleinen Gruppen zusammenfanden und jeweils einen Gang vorbereiteten, deutlich anzumerken. Das gemeinsame Essen hatten sich die Köche dann auch redlich verdient.

Mit Mais-Suppe und Tomaten-Oliven-Tarte wurde das Menü eröffnet. Im Hauptgang wurden Ente à l’orange, karamellisierte Rübchen und Couscous serviert, und zum Nachtisch gab es Käsesalat sowie einen Schokoladen-Birnen-Kuchen. Den Abend ließ die Gruppe bei Wein und Plausch über die Themen der deutsch-französischen Beziehungen ausklingen.

Vor allem das Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren steht im Jahr 2018 im Mittelpunkt. „Dieser Krieg ist in Frankreich sehr stark im Gedächtnis der Leute verankert, und das zeigt sich auch in der Sprache. So spricht man nicht etwa vom ,Ersten Weltkrieg‘ sondern von ,La Grande Guerre‘ (dem Großem Krieg)“, erklärte Edelbusch.

Im Frühling steht für die DFG eine Reise ins Périgord an. Einen kleinen Vorgeschmack bot der Wein aus der südfranzösischen Region.


DFG-Mitglieder bzw. Teilnehmer des Kochkurses können Kopien der Rezepte bei Renate Nesselnstrot (hierhin klicken) erfragen.


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